Mail Online-Medien Verein

Bunte Meter für Stieglitz und Co.

Bunte Meter für Stieglitz und Co. 

NABU Grefrath startet eine Gemeinschaftsaktion mit dem Luftsportverein Grenzland e.V. und dem Grefrather Imkerverein. Unter dem Stichwort “Bunte Meter für Stieglitz und Co.” schaffen die Projektpartner Lebensraum für Stieglitz und Co. Monika Deventer vom Landesfachausschuss Botanik beim NABU NRW begleitet das Projekt fachlich.

Im Rahmen einer Exkursion auf dem Flugplatz Niershorst in Grefrath am 6. März 2016 haben wir die entsprechende Fläche hinter der östlichen Silberhalle (zwischen Halle und der tiefer liegenden Feuchtwiese) – auf dem Titelbild dieses Artikels gelb markiert.

Bunte Meter für Stieglitz und Co.
im Bild v.l. Monika Deventer vom Landesfachausschuss Botanik beim NABU NRW, Paul-Heinz Backes, 1. Vorsitzender vom Imkerverein Grefrath, Rolf Brandt, Leiter der NABU-Gruppe Grefrath, vom Luftsportverein der 1. Vorsitzende Heiko Meertz sowie der Geschäftsführer Torsten Beyer und Jenny Hengsten vom NABU Grefrath.

Der Stieglitz ist als Vogel des Jahres 2016 Botschafter für mehr Artenvielfalt und Farbe in Agrarräumen und Siedlungsbereichen. Um den Lebensraum für ihn sowie anderen Singvögel, aber auch Bienen, Schmetterlingen und vielen anderen Tierarten zu verbessern, wird ein ca. 300 m² großer Wildblumenstreifen auf dem Flugplatz angelegt.

Wer bei der Aktion helfen möchte, kommt

am Samstag, den 19. März ab 11:00 Uhr zum Flugplatz
Treffpunkt ist das Eingangstor zum Flugplatzgelände.

Von Seiten des LSV kümmert sich Max Waldow um die Koordination, Arbeitseinteilung etc. Wer mitmachen will meldet sich bei Max oder unter info@lsv-grenzland.de – wir brauchen ein Gefühl dafür, wieviel Eintopf wir für die Helfer kochen müssen 🙂

Mehr Infos auf

www.nabu-grefrath.de/grefrath-niershorst-edlf

Die Zusammenarbeit zwischen NABU und dem LSV Grenzland e.V. blickt bereits auf mehrere Jahre erfolgreicher Projekte zurück. Dies ist insofern bemerkenswert, als das sowohl auf Seiten der Luftsportler, als auch auf Seiten der Naturschützer die jeweils andere Seite gern als “natürlicher Feind” wahrgenommen wird. Miteinander sprechen, Gemeinsamkeiten auszuloten – und dabei vielleicht auch zu entdecken, wie nah man sich ist – hat uns in dieser speziellen Partnerschaft sehr geholfen und ganz sicher dazu beigetragen, dass wir heute so pragmatisch und erfolgreich miteinander arbeiten.

2 Kommentare Neues Kommentar hinzufügen

  1. seven sagt:

    Gute Aktion. Solange nicht irgendwer auf die Idee kommt, Biotope für seltene Mückenarten in Bahnverlängerung anzulegen, die mirdie Tragfläche vollsauen….
    Aber vielleicht frißt sie ja der Stieglitz oder ein anderer Sittich zuvor!

  2. Torsten sagt:

    Genau das ist nicht der Plan – unsere Flugbetriebsflächen müssen frei bleiben. Und ja: wikipedia weiß zu berichten, das der Stieglitz “Während der Brutzeit [..] auch kleine Insekten, insbesondere Blattläuse [frisst].” Das sind die ganzen Mücken, die Du sonst mühsam von Deinem Flügel popeln musst 🙂

Kommentare sind geschlossen.