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Physik des Fliegens

Überblick:AG Physik des Fliegens

Wir haben in den letzten Jahren mit unseren Partnerschulen mehrfach eine Arbeitsgruppe „Physik des Fliegens“ durchgeführt. Über einen Zeitraum von 10-12 Wochen lernen die Schüler zunächst die Physik und etwas Theorie kennen, die man braucht, um zu verstehen, warum ein (Segel-)Flugzeug fliegt. Am Ende dieser Phase kommen die Schüler dann zu auf den Platz und werden über einen Zeitraum von ca. 3 Tagen von unseren Fluglehrern beschult (machen wir im Rahmen einer Schnuppermitgliedschaft in unserem Landesverband).

Details

Unser Ziel: Zunächst mal Zugang schaffen zu einer für die Vereinsarbeit interessanten Zielgruppe. Wenn dann gleich auch Mitglieder hängen bleiben: fein. Erwarten würde ich es nicht. Ein „Sog-Effekt“ stellt sich nach unserer Erfahrung erst nach mehreren solcher Veranstaltungen (sprich nach mehreren Jahren) ein.

Das Ziel der Schule: Schulen spüren den demografischen Wandel. Immer weniger Schüler heißt auch für die Schulen: „Mitglieder gewinnen“! Und ein Mittel: Differenzierung über attraktive ausserschulische Angebote.

Zeitraum: Diese Arbeitsgruppe findet typischerweise 1x pro Woche statt. Unterrichtsdauer ca. 60-90min. Wir haben sehr gute Erfahrungen damit gemacht, die Leitung der AG fortgeschrittene Schüler oder „frische Scheininhaber“ in die Hand zu geben. Vorteil hierbei: die sind dem Alter der Zielgruppe noch so sehr entwachsen, wie viele „ausgewachsene“ Fluglehrer. Es hat sich als günstig erwiesen, die AG etwa um Ostern herum starten zu lassen. Dann landet man mit dem praktischen Fliegen in der letzten Woche vor den Sommerferien. Dies ist in NRW meist für solche AG Geschichten reserviert.

Zielgruppe: die typischen Kids, die wir auch als Flugschüler gewinnen wollen: also 14 Jahre aufwärts. Wir limitieren die Gruppe üblicherweise bei 15 Teilnehmern. Mehr Gäste bekommen wir nicht so gut gemeistert, wenn es ans praktische Fliegen geht.

Materialien

Autor:

Ich bin gegenwärtig Geschäftsführer und einer von ca. 25 Fluglehrern im LSV Grenzland e.V. Wenn ich nicht an der Webseite rumfummle, versuch ich möglichst oft, im Segelflugzeug zu sitzen. Nur im Winter, wenn der Segelflug am Niederrhein ruht, zieht es mich auch in Motorflugzeuge. Alles in allem hab ich so 1.100 Flugstunden und ca. 1.700 Starts auf dem Buckel.

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