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Vereinsflieger: Motorflüge automatisch erfassen

Mit der Kombination aus Vereinsflieger und den neuen Charterwareboxen erfassen unsere Motorflugzeuge Flugdaten quasi im Alleingang. Bis zum 31.12. pilotieren wir die Lösung in allen Motorflugzeugen. Und jetzt geht es langsam in den richtigen Wirkbetrieb über:

Ab dem Wochenende vom 26.11 geben wir die Chips aus, mit denen die Piloten sich gegenüber der Box identifizieren (Tobi ansprechen). Weil die Chips ziemlich teuer sind, erheben wir €10,- Pfand pro ausgegebenem Chip. Wer ab sofort in einem der Motorflugzeuge fliegt,

bitte benutzt Eure Chips, oder (wenn ihr noch keinen habt) die, die wir an den Flugzeug-Schlüsselanhängern angebracht haben, zur Identifikation des Piloten.
BITTE WEITERHIN DEN FLUG AUCH IN DEN AMESMART BOXEN ERFASSEN.

Kurz und knapp:
Erstmal Fliegen! Nach dem Auschalten des Hauptschalters, blinkt die Box „Identify Pilot“. Jetzt Chip in die Nähe der Box halten – am besten vorn links. Die Box quittiert durch Anzeige von Blockzeit – das kann einen Augenblick dauern. Nicht die Geduld verlieren. Nach 15min max sind alle Daten in Vereinsflieger. Flug in jedem Fall auch in der AmeSmart Box (wie immer) erfassen.

Box und Schlüssel

Die Charterware Onboard-Unit (OBU) sieht so aus:
Vereinsflieger: Motorflüge automatisch erfassen

Der Chip sieht so aus (das kleine Plastikdingens am Schlüsselbund):
Vereinsflieger: Motorflüge automatisch erfassen

In der Katana ist die Box bereits fix und fertig im I-Brett (neben dem Flarm) installiert. Während der Pilotierungsphase ist es im Falken so, dass wir sie links neben/hinter dem Piloten im Gepäckfach montieren mußten. Ist ein bisschen schwer zu erreichen dort. Sobald das AmeAvia Gerät rausfliegt, kommt die Box auch ins I-Brett.

Die Bedienung

  1. Fliegen (Box einfach ignorieren) – während des Fluges zeigt die Box die Uhrzeit und die Sunset-Zeit an Euerm Standort an
  2. Nach der (letzten) Landung: Flugzeug wie gewohnt abstellen. Hauptschalter AUS.
  3. Jetzt blinkt die Box „Pilot IDENTIFY“ – Chip vor die Box halten – am Besten auf der linken Seite der Box (wenn man auf das Display schaut). Sobald die Box den Chip erkannt hat (dauert manchmal bis zu 15sek) zeigt sie Off-Block/On-Block Zeiten
    Wichtig: Ihr habt nur 2-3 Minuten für Schritt 3. Daher: Erst den Chip vor die Box halten, dann den ganzen Papierkram machen
  4. Haltet Ihr den Chip erneut vor die Box, wechselt die Anzeige in Take-Off/Landing Zeit, Anzahl Starts, Flugzeit usw.
  5. Dazwischen blinkt die Box immer wieder mit „Instructor IDENTIFY“. Der Fluglehrer (oder ein mitfliegender Kumpel) kann jetzt seinen Chip nach  dem Piloten vor die Box halten bis die Anzeige wechselt. So kommen insbesondere die Fluglehrer in den Genuß eines automatisch erfassten Flugbuchs in vereinsflieger.

Nach maximal 4 min sendet die Box die Daten via Mobilfunk an den Charterware Server und schaltet sich dann ab. Von dort gehen die Daten alle 10min (volle Stunden und dann alle 10min) an unseren Vereinsflieger-Server. Dort könnt Ihr sie dann im Hauptflugbuch sehen. Während des Testbetriebs mit den fest am Schlüsselbund montierten Chips, werdend die Flüge entweder unter Heiko’s oder unter Torsten’s Namen abgespeichert.

Häufig gestellte Fragen

  1. F: Rechnen wir jetzt auf Basis von Blockzeiten ab?
    A: Nein. Alles bleibt beim Alten – wir rechnen Flugzeiten ab.
  2. F: Was ist wenn ich vergesse, meinen Chip vor die Box zu halten?
    A: Dann taucht Euer Flug im Hauptflugbuch als „NICHT IDENTIFIZIERT“ auf. Das ist blöd und macht dem Kassierer viel Extra-Arbeit. Bitte vermeidet das. Wenn Euch das passiert, klickt den Flug in Vereinsflieger an und ändert den Namen des Piloten auf Euren Namen um.
  3. F: Rechnet Ihr schon in 2016 mit diesen Boxen ab?
    A: Nein, das ist bis 31.12. ein Testbetrieb.
  4. F: Was ist wenn ich an fremden Plätze lande?
    A: Nichts. Funktioniert alles genauso, wie oben beschrieben. Nach JEDEM ABSTELLEN, den Chip vor die Box halten.
  5. F: Was ist mit F-Schlepps in Grefrath am Wochenende?
    A: Wissen wir noch nicht 100%-ig. Sehr wahrscheinlich wird es für F-Schlepps einen separaten „F-Schlepp“ Chip geben, der fest in der Remo (oder an ihrem Schlüssel) bleibt und ausschließlich beim F-Schlepp verwendet wird. Diese Flüge übernehmen wir dann NICHT aus Charterware in der Annahme, dass sie vom Startlisten-PC erfasst werden.
  6. F: Was ist mit anderen F-Schlepps (z.B. in Venlo oder unter der Woche)?
    A: Wissen wir auch noch nicht 100%-ig. Sehr wahrscheinlich wird das so laufen: alle F-Schlepp die an Orten oder zu Zeiten stattfinden, an denen der Startlisten-PC NICHT aktiv ist, erfasst Ihr ganz normal mit Euerm persönlich Chip. Damit wandern sie von der Box nach Vereinsflieger. In Vereinsflieger müsst Ihr jetzt nur noch die Abrechnung für den Flug ändern (geht im persönlichen Flugbuch).
  7. F: Wie teilt man mit diesem System Kosten?
    A: Das werdet Ihr zukünftig in Vereinsflieger im Hauptflugbuch, bzw. Eurem persönlichen Flugbuch einstellen können. Der Flug wird grundsätzlich zunächst zu 100% dem Piloten zugerechnet. Sind die Daten in Vereinsflieger angekommen, könnt Ihr den Flug bearbeiten und Kostenteilungen einstellen.
  8. F: Wann bekommen alle ihren Chip?
    A: Die Chips werden wir ab dem Wochenende vom 26.11 ausgeben. Weil die Dinger nicht ganz billig sind, werden wir ein Pfand von €10,- für jeden Chip kassieren.
  9. F: Was ist wenn ich auf einem großen Flugplatz nur zum Tanken rolle?
    A: Nichts. Die Box zeichnet Flüge auf. Solange ihr nicht zum Tanken fliegt, brauch Ihr nichts zu tun.

Und im neuen Jahr?

Ab 1.1.2017 werden wir das System scharf schalten . Ab diesem muß muß sich jeder Motorpilot so einen Chip von Tobi besorgt haben. Das Verfahren bleibt dann so, wie oben beschrieben.

Die Boxen zeichnen auch übermässige G-Lasten auf (allerdings ist diese Funktion im Moment deaktiviert wegen eines Software-Fehlers). Sollten die aufgetreten sein, dann findet Ihr die im Kommentarfeld des jeweiligen Flugeintrages in Vereinsflieger. Standardmässig wird der Flug immer dem Piloten zugerechnet und auch so abgerechnet. Solltet Ihr hier andere Teilungsformen wünschen, könnt Ihr das in vereinsflieger durch Ändern des jeweiligen Fluges jederzeit tun.

Autor:

Ich bin gegenwärtig Geschäftsführer und einer von ca. 25 Fluglehrern im LSV Grenzland e.V. Wenn ich nicht an der Webseite rumfummle, versuch ich möglichst oft, im Segelflugzeug zu sitzen. Nur im Winter, wenn der Segelflug am Niederrhein ruht, zieht es mich auch in Motorflugzeuge. Alles in allem hab ich so 1.000 Flugstunden und ca. 1.300 Starts auf dem Buckel.

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